LebenshirschEs war am letzten Tag meiner Jagd, als mir dieser Rothirsch begegnete. Die Reisetasche hatte ich am Vorabend schon gepackt, denn meine Abfahrt nach dem Mittagessen war beschlossene Sache. Eine Verlängerung des Aufenthalts ausgeschlossen. In den Tagen zuvor habe ich ihn bereits gesehen und seine ungewöhnliche Trophäe – auf einer Seite ist das Geweih abgebrochen – durch das Fernglas bewundert. “Es muss schon der 10. oder 11. Kopf sein”, war meine Annahme. Diese hat sich bewahrheitet. Bewahrheitet hat sich auch: Die Jagd ist erst zu Ende, wenn sie zu Ende ist. Mein muss an sein Glück bis zum Schluss glauben und sollte nicht aufgeben.

 

 

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Rothirsch RekordtrophäeJedes Jahr hat ein Jäger das Glück, die ungewöhnlichste und beeindruckendste Trophäe
der Saison mit nach Hause zu nehmen. Dieser Rothirsch wurde in unserem Revier
in Czempin
 wenige Kilometer südlich von Poznan erlegt. Ein Revier, das immer wieder
mit ungewöhnlich starken Trophäen unsere Jäger erfreut. Schon in 2013 wurde der
meiner Meinung nach imposanteste Hirsch der damaligen Saison in Czempin
zur Strecke gebracht.

 

 

 

 

 

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Rothirsch in PolenEin wenig unscharf ist das Bild. Der Hirsch erschien mir etwa 40 bis 50 Meter entfernt. Für den Abschuss noch zu jung. Daher zuckte ich lieber mein Telefon und machte dieses Bild. Ein Moment, den man nicht vergessen möchte und auch gern mit anderen Jägern teilt. Auch in den kommenden Wochen werde ich wieder viel in unseren Revieren in Westpolen sein. Die Zeit der Drück- und Treibjagden 2015 beginnt in wenigen Tagen schon.

 

 

 

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